Qualität

Wir tragen das Wort Qualität in unserem Namen: Brand Qualitätsfleisch. Dies tun wir seit Beginn des Unternehmens ganz bewusst, denn

die Qualität unserer Produkte war immer maßgebend für unser Handeln.

Unser Qualitätsdenken beschränkt sich dabei nicht auf einen einzelnen Bereich, sondern beginnt beim Vorlieferanten unserer Lieferanten und erstreckt sich bis in die Fleischtheke zum fertigen Produkt. Auch heutzutage wollen wir dieser Philosophie treu bleiben:

Qualität und Wertschätzung geht vor Masse und Geschwindigkeit.

Der Qualitätsgedanke hat uns bei jeder wichtigen Weichenstellung geleitet und uns an den Punkt geführt, an dem wir heute stehen. Diese Philosophie einer herausragenden Qualität hat z.B. dazu geführt, dass wir vor Jahren mit den ersten Premium Spezialprogrammen angefangen haben, die heute ein wichtiger und unersetzlicher Teil unserer täglichen Arbeit sind.

Qualität steht nicht nur in unserem Namen, Qualität ist unsere ganze Identität.

Qualität

Wir tragen das Wort Qualität in unserem Namen: Brand Qualitätsfleisch. Dies tun wir seit Beginn des Unternehmens ganz bewusst, denn

die Qualität unserer Produkte war immer maßgebend für unser Handeln.

Unser Qualitätsdenken beschränkt sich dabei nicht auf einen einzelnen Bereich, sondern beginnt beim Vorlieferanten unserer Lieferanten und erstreckt sich bis in die Fleischtheke zum fertigen Produkt. Auch heutzutage wollen wir dieser Philosophie treu bleiben:

Qualität und Wertschätzung geht vor Masse und Geschwindigkeit.

Der Qualitätsgedanke hat uns bei jeder wichtigen Weichenstellung geleitet und uns an den Punkt geführt, an dem wir heute stehen. Diese Philosophie einer herausragenden Qualität hat z.B. dazu geführt, dass wir vor Jahren mit den ersten Premium Spezialprogrammen angefangen haben, die heute ein wichtiger und unersetzlicher Teil unserer täglichen Arbeit sind.

Qualität steht nicht nur in unserem Namen, Qualität ist unsere ganze Identität.

Transparenz

Die Schlachtung der Tiere ist ein essenzieller Teil der Wertschöpfungskette Fleisch. Ohne Schlachtung kein Fleisch – so einfach kann man es beschreiben.

Die Schlachtung ist ein sehr sensibler Prozess, der die verschiedensten Herausforderungen in Bezug auf Tierwohl, Fleischqualität und Prozessorganisation bietet.

Wir sind stolz auf die Art und Weise, wie wir diese Herausforderungen meistern. Das möchten wir mit Euch teilen und stellen daher unsere Arbeit so transparent wie möglich dar. Wir möchten, dass die Öffentlichkeit unser Tun jederzeit kritisch begleiten kann. Auch Anregungen und neue Ideen sind jederzeit gern gesehen.

Transparenz

Die Schlachtung der Tiere ist ein essenzieller Teil der Wertschöpfungskette Fleisch. Ohne Schlachtung kein Fleisch – so einfach kann man es beschreiben.

Die Schlachtung ist ein sehr sensibler Prozess, der die verschiedensten Herausforderungen in Bezug auf Tierwohl, Fleischqualität und Prozessorganisation bietet.

Wir sind stolz auf die Art und Weise, wie wir diese Herausforderungen meistern. Das möchten wir mit Euch teilen und stellen daher unsere Arbeit so transparent wie möglich dar. Wir möchten, dass die Öffentlichkeit unser Tun jederzeit kritisch begleiten kann. Auch Anregungen und neue Ideen sind jederzeit gern gesehen.

Menschen

Unsere eigenen, gut ausgebildeten Mitarbeiter, arbeiten einschichtig fünf Tage pro Woche und sind zu einem Großteil bereits langjährig beschäftigt. Sie wissen ganz genau, worauf es uns im Umgang mit dem Tier sowie bei den Schlacht- und Verarbeitungsprozessen ankommt. Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit unseren Werten.

„Mit den Arbeitskräften steht und fällt eine Firma. Gute Arbeitsbedingungen heißt auch ein gutes Arbeitsklima, eine qualitative hochwertige Arbeit und Produkte. Wenn es dem Arbeitnehmer gut geht, geht es auch der Firma gut.“

Paul Brand

Menschen

Unsere eigenen, gut ausgebildeten Mitarbeiter, arbeiten einschichtig fünf Tage pro Woche und sind zu einem Großteil bereits langjährig beschäftigt. Sie wissen ganz genau, worauf es uns im Umgang mit dem Tier sowie bei den Schlacht- und Verarbeitungsprozessen ankommt. Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit unseren Werten.

„Mit den Arbeitskräften steht und fällt eine Firma. Gute Arbeitsbedingungen heißt auch ein gutes Arbeitsklima, eine qualitative hochwertige Arbeit und Produkte. Wenn es dem Arbeitnehmer gut geht, geht es auch der Firma gut.“

Paul Brand

FaktenCorporate Social Responsibility - Themen

  • Corporate Social Responsibility
    • Mitarbeiter
    • Umwelt
    • Tierschutz
    • Transparenz
  • Ressourcen
    • Energiemanagement
    • Wasserverbrauch
    • Wasseraufbereitung
  • Tierschutz
    • Tierschutz in der Landwirtschaft
    • Tierschutz beim Transport
    • Tierschutz in der Schlachtung
  • Der Prozess der Schlachtung
    • Wartebereich
    • Betäubung mit CO₂
    • Kontrollierte Entblutung
    • SoL-Controller
  • Qualitätsmanagement
    • Zertifizierungen
    • Hygienekonzept
    • Videoüberwachung
    • Tierseuchenhygiene
  • Lieferanten / Landwirtschaft
    • Regionalität
    • Faire Preisgestaltung mit Partnern und Kunden
  • Arbeitgeber
    • Arbeitgeber
Mitarbeiter

Mitarbeiter

Es ist seit jeher unsere Philosophie, ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern zu arbeiten. Entgegen dem Trend zur mehr Fremdarbeitskräften arbeiten wir seit Gründung des Unternehmens ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern. Das Jahr 2020 war dabei eine Ausnahme: Anfang 2020 haben wir eine neue Zerlegung in Betrieb genommen und haben für diesen Schritt einige Monate mit Mitarbeitern aus einem Werkvertrag gearbeitet. Im Verlauf des Jahres 2020 konnten jedoch alle Positionen in der Produktion wieder mit eigenen Mitarbeitern besetzt werden. Wir verstehen es als unsere Verantwortung, uns korrekt und verantwortungsvoll um unsere Mitarbeiter zu kümmern. Dies gilt für den Bereich der eigentlichen Produktion als auch für vor- oder nachgelagerte Bürotätigkeiten. Wir bieten allen Menschen eine faire Chance sich bei uns zu engagieren und eine berufliche Heimat zu finden. Das kollegiale Miteinander ist dabei genauso wichtig wie die berufliche Förderung von individuellen Fertigkeiten. Im Rahmen dieser FAQs wird zu einzelnen Punkten noch weiter Stellung bezogen.

Umwelt

Umwelt

Als Unternehmen der Fleischindustrie haben wir eine besondere Verantwortung für die Umwelt. Unsere Produktion ist in mehrfacher Hinsicht ressourcenaufwändig. In unserem Betrieb in Lohne wird umfangreich Wasser und Energie eingesetzt, um die Schlachtung und Zerlegung zu betreiben. Bei unseren Lieferanten, den landwirtschaftlichen Partnern, wird ebenfalls Energie aufgewendet, um Schweine aufziehen und mästen zu können. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, dass in allen vor- und nachgelagerten Bereichen Umweltaspekte berücksichtigt werden müssen. Der Umgang mit Ressourcen wird von uns fortwährend optimiert und es werden umfangreiche Anstrengungen unternommen, um in allen Bereichen Fortschritte zu erzielen. Im Rahmen dieser FAQs wird zu einzelnen Punkten noch weiter Stellung bezogen.

Tierschutz

Tierschutz

Als Schlachthof haben wir jeden Tag sehr umfangreich mit Tieren zu tun. Dies gilt für den eigentlichen Produktionsbetrieb in Lohne, aber auch in den Bereichen der Landwirtschaft, in denen unsere Partner mit Tieren arbeiten. Der respektvolle Umgang mit den Tieren steht bei der Arbeit immer im Vordergrund. Für eine Zusammenarbeit mit unseren Partnern setzen wir eine immer korrekte und respektvolle Behandlung der Tiere voraus. Für den Fall, dass uns zur Kenntnis gelangt, dass eine solche Behandlung auch nur kurzzeitig nicht stattgefunden hat, wird dies umgehend mit unseren Partnern besprochen. Wird ersichtlich, dass eine Besserung nicht zuverlässig gewährleistet wird, nehmen wir dies zum Anlass die Zusammenarbeit unverzüglich zu beenden. Dies ist in der Vergangenheit bereits geschehen und wird auch in der Zukunft weiter gelebt. Es ist uns wichtig, ausschließlich mit Partnern zusammenzuarbeiten, die mit ihren Tieren stets respektvoll und im Sinne des Tierschutzgesetzes und der guten landwirtschaftlichen Praxis umgehen.

Für die Behandlung der Tiere bei uns im Betrieb gilt, dass insbesondere die Mitarbeiter in den sensiblen Bereichen regelmäßige Schulungen erhalten. Alle Mitarbeiter, die bei uns direkt mit den Tieren arbeiten, sind für die Wichtigkeit der richtigen Behandlung der Tiere sensibilisiert. Es muss zu jeder Zeit gewährleistet sein, dass die Tiere mit dem nötigen Respekt und Sorgfalt behandelt werden. Kommt es zu inkorrekten Verhaltensweisen, führt dies automatisch zu einer Abmahnung bzw. in gravierenden Fällen zu einer Kündigung.

Transparenz

Transparenz

Nur durch eine kompromisslose Transparenz sind wir in der Lage, mit unseren Partnern, mit

Anspruchsgruppen und mit der Gesellschaft auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten. Als Schlachthof sind wir keine isolierte Einheit, die nur eigene Ziele verfolgt. Ganz im Gegenteil sind wir als Schlachthof zur Gänze in die Wertschöpfungskette vom Futter bis zum fertigen Fleischprodukt integriert. Dieser integrativen Rolle können wir nur dann gerecht werden, wenn unsere Partner der Wertschöpfungskette die Möglichkeit haben, unsere Arbeit zu verstehen und zu überprüfen. Um diesem Anspruch auf Informationen gerecht zu werden, messen wir dem Faktor Transparenz so viel Gewicht bei. Diese Transparenz wird von uns aktiv gelebt, sei es durch die sozialen Netzwerke gegenüber dem Verbraucher, durch offene Preisgestaltung gegenüber unseren Geschäftspartnern oder durch die aktive Einbindung der Landwirtschaft bei der Auswertung der Schlachtergebnisse. Wir sind der Meinung, dass eine große Offenheit die Möglichkeit bietet, unser Geschäft im Einklang mit den Ansprüchen der Gesellschaft, der Landwirtschaft und weiteren Anspruchsgruppen weiter zu entwickeln.

TRANSPARENZ GEGENÜBER DER LANDWIRTSCHAFT

Die uns beliefernden Landwirte oder die entsprechenden Erzeugergemeinschaften habe jederzeit Zugriff auf alle wesentlichen Schlachtdaten. Darüber hinaus wurde eingerichtet, dass jeder Landwirt bei der Klassifizierung seiner Schweine über ein Hygienefenster, das in den weißen Bereich schauen lässt, dabei sein kann. Hier ist ein Terminal für den Landwirt angebracht, das die konkrete Klassifizierung für jedes Schwein aufzeigt.

TRANSPARENZ GEGENÜBER DEM VERBRAUCHER

Natürlich haben Verbraucher das Recht, zu erfahren, woher ihr Fleisch kommt. Wir gehen daher konsequent den Weg der maximalen Transparenz. Wir zeigen alle Aspekte des Schlachthofes in den sozialen Medien und führen auch regelmäßig Besuchergruppen durch unseren Betrieb.

TRANSPARENZ GEGENÜBER BEHÖRDEN UND ANSPRUCHSGRUPPEN

Sei es das Veterinäramt, der Wasserverband oder andere behördliche Kontrollen: Wir arbeiten eng mit Behörden und anderen Institutionen zusammen und stehen fortwährend im direkten Austausch.

 

Energiemanagement

Energiemanagement

Der Prozess der Schlachtung erfordert  große Energiemengen.
Einige technische Prozesse sind dabei besonders energieintensiv.
Dies gilt zum Beispiel für die Kühleinrichtungen, den Dampfkessel oder auch das Betreiben der Flammenöfen.
Es ist unser Ziel, möglichst schonend und effizient mit der Ressource Energie umzugehen.

Relevante Kennzahlen fließen kontinuierlich in ein Betriebsdatensystem, mit dem wir überwachen und analysieren.
Durch viele kleine Anpassungen im Prozess konnten wir den Energieverbrauch in den letzten Jahren immer weiter optimieren.
Ein wichtiger Bestandteil unseres Energiekonzeptes ist ein eigenes Blockheizkraftwerk auf unserem Gelände.
Angetrieben mit Erdgas erzeugt es  autark Strom und Wärme.
Auch dieser Schritt hat die Energieeffizienz noch einmal deutlich verbessert.
Wir begreifen unser Energiemanagement als kontinuierlichen Verbesserungs-prozess

Wasserverbrauch

Wasserverbrauch

Für die Schlachtung werden erhebliche Mengen Wasser aufgewendet. Wir erhalten das Wasser für unseren Betrieb vom örtlichen Wasserverband aus dem Grundwasserreservoir und aus einem eigenen Brunnen. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, dass wir mit der Ressource Wasser möglichst sparsam umgehen müssen. Die genutzten Mengen Wasser werden bei uns konstant und fortwährend überprüft. Kommt es an Tagen zu einer unüblich großen Wassernutzung, wird dies sofort analysiert und beobachtet. Wenn nötig werden Gegenmaßnahmen ergriffen, um eine übermäßige Nutzung abzustellen. Genau wie im Bereich der Energienutzung begreifen wir auch das Thema der Wassernutzung als fortlaufenden Prozess, in dessen Rahmen wir uns immer weiter verbessern. Es ist unser erklärtes Ziel, die Nutzung von Wasser immer weiter zu optimieren und auf ein mögliches Minimum zu reduzieren.

Wasseraufbereitung

Wasseraufbereitung

Ein wichtiger Teil unserer Wasserstrategie ist die eigene Wasseraufbereitungsanlage. Diese Anlage wurde von uns selber mitentwickelt und reinigt und klärt die von uns genutzten Wassermengen. Das Wasser hat nach der Reinigung eine Qualität, die dem des Oberflächenwassers entspricht. Die dabei entstehenden Abfälle (Flotatschlamm) werden von uns an Biogasanlagen verkauft. Es kommt also auch bei der Nutzung des Abwassers in jedem Fall zu einer sinnvollen, weiteren Verwendung. Wir sind stolz, dass wir das von uns genutzte Wasser wieder in einer derart hohen Qualität dem Wasserzyklus zuführen können. Der OOWV hat dauerhaft Zugang zu unserem Betrieb und überprüft regelmäßig die Qualität der Abwasserreinigung.

Tierschutz in der Landwirtschaft

Tierschutz in der Landwirtschaft

Wir als Schlachthof betreiben keine eigenen landwirtschaftlichen Betriebe. Wir sind also in der landwirtschaftlichen Stufe auf die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Partnern angewiesen. Alle unsere landwirtschaftlichen Partner arbeiten nach individuellen Konzepten, sind verschieden groß und haben unterschiedliche Hintergründe. Wir sind sehr froh, uns auf eine vielfältige landwirtschaftliche Basis stützen zu können. Viele Partnerschaften existieren schon seit Jahren oder Jahrzenten. Diese gute Zusammenarbeit soll auch in den kommenden Jahren so fortgesetzt werden. Unsere Partner eint der professionelle und respektvolle Umgang mit den Tieren.

Alle landwirtschaftlichen Betriebe handeln nach aktuellen Gesetzen und Vorschriften. In vielen Fällen geht das Engagement unserer landwirtschaftlichen Partner noch weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Viele Landwirte wollen sich betrieblich in den verschiedensten Bereichen weiterentwickeln. Derartige Bemühungen unterstützen wir nach Kräften.

Kommt es zu einer nicht-korrekten Behandlung der Tiere und wir als Schlachthof erhalten hiervon Kenntnis, bestehen wir darauf, dass es entsprechende Vorkommnisse in der Zukunft nicht mehr gibt. Kommen wir als Schlachthof zu dem Schluss, dass eine Besserung in absehbarer Zeit nicht erreicht wird, stellen wir die Zusammenarbeit mit diesen Partnern umgehend ein. Kommt es zu Verstößen, die im Sinne des Tierschutzes strafrechtlich relevant sind, schrecken wir nicht davor zurück, solche Umstände zur Anzeige zu bringen.

Tierschutz beim Transport

Tierschutz beim Transport

Neben der Haltung der Tiere und den Abläufen im Schlachthof ist auch der Transport ein sensibler Bereich, in dem die korrekte Behandlung der Tiere sichergestellt sein muss. Wir arbeiten mit Speditionen oder direkt mit Landwirten zusammen, die über eine entsprechende Zertifizierung (sog. Sachkundenachweis) und Kenntnisse verfügen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Es ist uns wichtig, dass Speditionsbetriebe und die Landwirte selber ausschließlich mit Fahrzeugen auf modernem technischen Niveau arbeiten. Bei der Organisation der Anlieferung stellen wir sicher, dass Wartezeiten bei uns auf dem Betriebsgelände entweder ausgeschlossen sind, zumindest aber auf ein Minimum reduziert werden können. Insbesondere im Hochsommer sowie in den kalten Wochen des Winters kommt dieser Planung eine besondere Aufmerksamkeit zu.

Genau wie bei unseren landwirtschaftlichen Partnern kann es natürlich auch beim Transport oder der Verladung zu einer nicht-korrekten Behandlung der Tiere kommen. Hier verfahren wir genauso wie bei unseren landwirtschaftlichen Partnern: Inkorrekte Verhaltensweisen müssen umgehend abgestellt werden. Ist nicht ersichtlich, dass dies zeitnah umgesetzt werden kann, stellen wir die Zusammenarbeit umgehend ein. Ist es zu Verstößen gekommen, die im Sinne des Tierschutzgesetzes relevant sind, schrecken wir nicht davor zurück, die verantwortlichen Personen anzuzeigen.

Tierschutz in der Schlachtung

Tierschutz in der Schlachtung

Das Schlachten der Tiere ist unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes natürlich ein besonders sensibler Bereich.
Bei allen Prozessen von der Anlieferung bis zur Entblutung, wo dann der Tod durch Blutverlust eintritt,
müssen die Abläufe entsprechend des Tierschutzes organisiert und umgesetzt sein.
Alle Kollegen, die in diesen sensiblen Bereichen arbeiten sind  für diese Arbeit geschult (Sachkundenachweis und jährliche Schulungen).
Viele von ihnen verfügen über langjährige Erfahrung auf diesen Positionen.
Die Kernprozesse der Schlachtung müssen immer funktionieren mit Hinblick auf eine respektvolle Behandlung der Tiere.

Unterstützt wird dieser Prozess zudem durch diverse Kameras und einem prämierten KI*-System.

Wir werden auch in Zukunft weiter daran arbeiten, diesen Umgang mit den Tieren zu gewährleisten.

Wartebereich

Wartebereich

Der Wartebereich ist kein Kernbereich der Schlachtung, soll hier aber dennoch Erwähnung finden. Nach dem Abladen werden die Tiere durch einen Mitarbeiter in Wartebuchten getrieben und haben hier die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Nach ca. 20 Minuten ist dies in der Regel der Fall. Sind die Schweine ausgeruht und entspannt, ist dies für den weiteren Ablauf der Schlachtung, insbesondere für die Betäubung sehr wichtig. Die Anlieferung der Schweine und auch der Wartebereich als Ganzes sind rund um die Uhr videoüberwacht.

Betäubung mit CO₂

Betäubung mit CO₂

Wir nutzen für die Betäubung der Tiere eine CO₂-Anlage des Herstellers Butina. Der Betäubungsvorgang beginnt mit dem Zutrieb der Tiere in 12er Gruppen. Die Tiere werden mechanisch bzw. von einem Mitarbeiter der Betäubung zugetrieben. Der Zutrieb selber ist mit einer leichten Steigung angelegt und wird hell ausgeleuchtet. Schweine gehen ruhiger und entspannter, wenn sie hoch und in einen hellen Bereich gehen. Aufgrund ihres sozialen Charakters ist es für Schweine eine Stresssituation, wenn sie vor der Betäubung von der Gruppe getrennt werden. Daher werden alle Schritte vor der Betäubung in einer Kleingruppe durchgeführt.

Die Tiere fahren für die Betäubung in einem Paternoster in eine tiefere Ebene, die mit CO₂ gefüllt ist. Es kommt hier für einen kleinen Zeitraum (ca. 10-15 Sekunden) zu Luftschnappen und merklichen Reaktionen des Schweins. Abhängig davon, ob die Schweine vor der Betäubung entspannt oder angespannt waren, fällt diese Phase des Luftschnappens stärker oder schwächer aus. Die genaue Konzentration des CO₂ wird über Sensoren überwacht. Dadurch können wir sicherstellen, dass immer genau die richtige Konzentration angewandt wird. Eine zu hohe CO₂ Konzentration würde zu einer zu starken Abwehrreaktionen der Schweine führen. Eine zu geringe Konzentration ermöglicht keine ausreichende Betäubung. Die Betäubung wird für die Dauer von 150 Sekunden angewendet (gesetzlich vorgeschrieben sind 120 Sekunden). Im Anschluss werden die betäubten Tiere umgehend der Entblutung zugeführt.

Für einen Schlachthof unserer Größe ist diese Form der Betäubung aktuell noch alternativlos. Eine andere Möglichkeit ist zum Beispiel die Betäubung durch eine Elektrozange. Nachteile daran sind, dass die Tiere für die Betäubung von der Gruppe getrennt werden müssen. Hierbei handelt es sich bereits um einen Stressfaktor. Weiterhin können beim Einsatz einer Zange durch Mitarbeiter eventuelle Betäubungsfehler nicht einwandfrei und jederzeit ausgeschlossen werden. Der Einsatz von Stromstößen kann sich zusätzlich negativ auf die Fleischqualität auswirken, was sich zum Beispiel in Blutstippen in den Oberschalen oder Koteletts äußert. Bei uns kommt eine Elektrozange lediglich in Einzelfällen im Wartebereich oder zu Nachbetäubungen zum Einsatz. Durch die Phase des Luftschnappens ist die aktuell von uns genutzte CO₂-Betäubungstechnik nicht ohne Kritik. Unter Einbezug aller Aspekte ist diese jedoch die beste Methode.

Betäubung mit Helium -Stellungnahme

Wir sind uns darüber im Klaren, dass es bereits erfolgreiche Versuche gegeben hat, Schweine auch mit dem Gas Helium zu betäuben. Helium ist in derzeit verbauten Anlagen nicht einsetzbar, weil es als Gas nach oben steigt und sich somit nicht für den Einsatz in den aktuellen Anlagen in Tiefbauweise eignet. Wir wollen uns nicht einer verbesserten Betäubungstechnik verwehren und unterstützen jede Form der Weiterentwicklung. Wir sind der Meinung, dass Helium als Betäubungsgas grundsätzlich eine neue Alternative darstellen kann. Die im Test genutzten und vielfach gezeigten Heliumanlagen waren jedoch nur für einzelne Tiere unter Laborbedingungen ausgelegt. Heliumanlagen können von uns als Schlachthof nicht eingesetzt werden, weil eine funktionierende Anlage schlichtweg nicht gekauft werden kann, bzw. diese Anlagen für den täglichen Einsatz noch nicht existieren. Weiterentwicklungen der bestehenden Technik bzw. neuen Techniken stehen wir offen gegenüber und würden die entsprechende Markteinführung gern unterstützen.

Kontrollierte Entblutung

Kontrollierte Entblutung

Das Entbluten ist nach der Betäubung ein weiterer, absolut kritischer Bereich der Schlachtung. Nach der Betäubung werden die Tiere an einem Hinterbein aufgehangen und dann der Entblutung zugeführt. Die Entblutung wird bei uns durch ein Stich mit einem Hohlstichmesser in die Halsschlagader eingeleitet. Das Hohlstichmesser ist mit zwei Sensoren ausgestattet, die die Blutmenge und auch die Blutfließgeschwindigkeit messen. Durch die Messung der Geschwindigkeit wird sichergestellt, dass beim Stich das richtige Gefäß getroffen wurde. Durch das genaue Messen der Blutmenge können wir sicherstellen, dass das Tier korrekt entblutet wurde und ausreichend Blut entzogen wurde. Der Tod tritt beim Schwein nach ca. 1,6 Liter entzogenem Blut ein. Wir entziehen jedem Schwein ca. 3-3,2 Liter Blut. Durch die beschriebene genaue Sensorüberwachung können wir also bei jedem Schwein sicherstellen, dass eine korrekte Entblutung vorgenommen wurde und der Tod vor Eintreten in den Brühtunnel eingetreten ist.

SoL-Controller

SoL-Controller

Nach der Entblutung werden die Schweine hängend in einen Brühtunnel gefördert, an den sich weitere Schritte der Schlachtung anschließen. Vor dem Eintritt in den Brühtunnel werden bei uns die Schweine ein weiteres Mal überprüft. Mit 3D-Technik wird jedes Schwein analysiert und auf ungewöhnliche Bewegungen überprüft. Kommt es hier zu ungewöhnlichen Bewegungen, gibt das System eine entsprechende Meldung. Dieser weitere Schritt der Überprüfung stellt nochmals sicher, dass die Schweine korrekt entblutet wurden und der Tod eingetreten ist. Diese Technik, auch SoL-Controller (Science of Life) genannt, ist hochmodern und wird  erst von wenigen Schlachthöfen eingesetzt. Im Rahmen des Digitalisierungspreises Niedersachsen wurde der Erfinder dieser Einrichtung, Dr. Andreas Briese, mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Die Entwicklung der Technik wurde unter anderem auch an unserem Schlachthof und mit unserer Unterstützung durchgeführt.

Zertifizierungen

Zertifizierungen

QS

QS – Qualität und Sicherheit – ist ein Prüfsystem vom Landwirt bis zur Ladentheke. Wir sind als Schlachthof Teil dieser Kette und damit auch Teil des QS Systems.

IFS

International Featured Standard Food ist die Festlegung einheitlicher Lebensmittel- und Produktstandards auf internationaler Ebene. Da wir auch international tätig sind, unterliegen unsere Prozesse auch den Vorgaben des IFS Systems.

VLOG

VLOG – der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. zertifiziert Betriebe, die gentechnikfreie Produkte herstellen und glaubhaft von nicht gentechnikfreien Produkten trennen können. Wir können das und sind Teil der VLOG Familie.

BIO

Für die Herstellung von Bioprodukten mit den entsprechenden besonderen Herausforderungen müssen alle Betriebe bio-zertifiziert sein. Auch wir sind bio-zertifiziert und können diese Anforderungen erfüllen.

Hygienekonzept

Hygienekonzept

Der Schlachthof ist eindeutig in hygienisch saubere (Weißbereiche) und unsaubere Bereich (Grünbereich, grüne Seite) gegliedert. Die grüne Seite beschreibt den Bereich, in dem die lebenden Schweine angeliefert werden. Der Bereich erstreckt sich weiter über den Wartebereich, die Betäubung, die Entblutung, die Brühanlage, die Kratzmaschine bis zum sogenannten  Dekontaminationsflammofen. Nach einem zweiten Abflämmen ist die Keimbelastung auf der Haut der Schweine besonders gering. In diesem Moment werden die Schlachtkörper in den Weißbereich gefördert. Der Weißbereich darf nur von Mitarbeitern betreten werden, die eine Hygieneschleuse durchlaufen haben. Im weißen Bereich tragen alle Mitarbeiter Haarnetze und ggf. einen Bartschutz. In der Zerlegung werden sogenannte Astronautenhauben getragen, die durch einen zusätzlichen Kragen die gesamte Privatkleidung abdecken. Darüber hinaus wird Hygienekleidung getragen, die durch einen Dienstleister gereinigt wird. Es handelt sich hierbei um spezielle Kleidung, z.B. mit innenliegenden Taschen, um Fremdkörpern im Fleisch auszuschließen. All diese Maßnahmen sind in einem umfangreichen Hygiene-Konzept zusammengefasst. Dieses wird von unserer QM Abteilung regelmäßig überprüft und auf den neuesten Stand gebracht.

Videoüberwachung

Videoüberwachung

Der gesamte Schlachthof ist videoüberwacht. Von dem Moment an, wo ein LKW mit lebenden Schweinen das Betriebsgelände befährt bis zu dem Moment, wo ein Kühltransporter mit fertig zerlegten Teilstücken das Gelände wieder verlässt, wurde jeder Schritt per Video überwacht. Dies ist insbesondere in den sensiblen Bereichen wie dem Wartebereich, der Betäubung oder der Entblutung sehr wichtig. Das Videomaterial wird für eine gewisse Zeit aufgezeichnet, sodass wir auch zu späteren Zeitpunkten Sachverhalte klären können. Wir verfolgen diese Philosophie der Videoüberwachung bereits seit zehn Jahren, so dass dies heute für uns selbstverständlich ist. Die Videoüberwachung des Schlachthofes erfüllt gleichzeitig die aktuellen Bestimmungen des Datenschutzes. Es können nicht alle Bereiche von allen Personen per Video eingesehen werden, sondern immer nur der Bereich, der für die Arbeit dieser Person von eindeutigem Interesse ist.

Tierseuchenhygiene

Tierseuchenhygiene

Dem Bereich der Tierseuchenhygiene kommt aktuell eine besondere Bedeutung zu. Nicht erst seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest sind wir uns unserer Bedeutung als potentieller Ort der Virusverbreitung bewusst. Es kommen jeden Tag verschiedene Transportfahrzeuge von unterschiedlichen landwirtschaftlichen Höfen der Region zu uns auf das Gelände. Ebenso sind  Kühlfahrzeuge , die die kommissionierte Ware zu unseren Kunden fahren, potentielle Virusvektoren. Wir stellen sicher, dass wir allen Anforderungen in Bezug auf Tierseuchenprävention gerecht werden. Schon vor Ausbruch des aktuellen Seuchengeschehens um die Afrikanische Schweinepest in Brandenburg und Sachsen haben wir eine Desinfektionsschleuse errichten, um jedes ankommende Fahrzeug desinfizieren zu können. Ist das Fahrzeug erstmal bei uns auf dem Hof, werden die Vorgaben der Tierseuchenverordnung eingehalten. Dies umfasst zum Beispiel, dass Lebendviehtransporter, die unseren Hof wieder verlassen, in jedem Fall in unserer LKW Waschanlage gereinigt und desinfiziert werden müssen. Wir stellen sicher, dass auch das Verhalten unserer Mitarbeiter in Bezug auf Tierseuchenhygiene in jedem Fall einwandfrei ist.

Regionalität

Regionalität

Der Schlachthof Brand – gegründet im Jahr 1930 – ist eng mit der Region Oldenburger Münsterland verbunden. Wir haben von den Entwicklungen im Oldenburger Münsterland über die Generationen profitiert, waren aber gleichzeitig auch immer bedacht, unserer Aufgabe als Förderer der regionalen Strukturen gerecht zu werden. Eine enge Bindung in die Region Oldenburger Münsterland ist für uns aus mehreren Gesichtspunkten wichtig. Die Beziehungen zu Lieferanten und Partnern aus der Region sind unerlässlich für unser tägliches Geschäft. Der direkte und schnelle Kontakt zur regionalen Landwirtschaft, zu Lieferanten und weiterverarbeitenden Partnern ermöglichen z.B. die Einhaltung kurzer Transportzeiten für die angelieferten Tiere. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern sind wir in der Lage, die überwiegende Mehrheit aller Tiere aus dem direkten Umfeld des Schlachthofes zu beziehen. Ein kurzer Transport schont zum einen die Umwelt, aber insbesondere auch die Tiere. Daher bedeutet Regionalität für uns auch kurze Transportwege. Deutlich über 90% aller Schweine, die bei uns angeliefert werden, kommen aus der direkten Umgebung und haben damit Transportzeiten, die unter 1-2 Stunden liegen. Dies ist zum einen schonend für Tiere und Umwelt, fördert gleichzeitig aber auch unsere enge Verwurzelung in der Region. Wir schlachten gar keine Tiere, die aus dem Ausland zu uns kommen. Regionalität bedeutet für uns, dass die Tiere, die wir schlachten, im Wesentlichen aus Niedersachsen und aus dem nördlichen NRW kommen.

Faire Preisgestaltung mit Partnern und Kunden

Faire Preisgestaltung mit Partnern und Kunden

Fairness ist Kernbestandteil unserer Unternehmens DNA. Eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit allen landwirtschaftlichen Partnern ist nach unserem Verständnis eine wesentliche Grundvoraussetzung dafür. Wir legen dabei besonders hohen Wert auf ein faires Miteinander auf Augenhöhe. Die in der Branche bekannten Hauspreise – bei denen von der Standardpreisnotierung abgewichen wird – gibt es bei uns nicht. Darüber hinaus ermöglichen wir nach Möglichkeit feste Preismodelle, mit denen unsere landwirtschaftlichen Partner ein festes und sicheres Auskommen mit der Schweineproduktion erwirtschaften können. Die festen Preismodelle werden insbesondere bei Tierhaltungen mit höherem Tierwohlstandard angewandt.

Arbeitgeber

Arbeitgeber

Die Förderung und Unterstützung von Mitarbeitern, sowie ein faires Miteinander und eine faire Behandlung der Mitarbeiter sind Grundpfeiler unserer Unternehmensstruktur. Es ist  unsere Unternehmensphilosophie, ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern zu arbeiten. Entgegen dem Trend der Industrie sind wir dieser Philosophie seit Gründung 1930 treu geblieben und wollen diesen Weg auch in Zukunft weitergehen. Eine Ausnahme stellt das Jahr 2020 dar, in dem durch den Aufbau einer neuen Zerlegung für einige Monate Mitarbeiter über einen Werkvertrag bei uns gearbeitet haben. Diese konnten wir im Laufe des gleichen Jahres in eine feste Anstellung übernehmen.

Die Prinzipien der Fairness, Förderung und Unterstützung gelten für alle Mitarbeiter in allen Bereichen des Unternehmens, sei dies in der Produktion, dem Außendienst oder in der Verwaltung.

Selbstverständlich muss eine gute Arbeit und auch gut entlohnt werden. In unseren Augen sollte das Gehalt nicht der Hauptmotivator für eine Arbeit sein. Dennoch ist das Gehalt natürlich wesentlich. Über alle Unternehmensteile gilt, dass gute Arbeit gut, und sehr gute Arbeit sehr gut bezahlt werden muss. Den geltenden gesetzlichen Mindestlohn überschreiten wir in jedem Fall deutlich und auch darauf sind wir stolz. Zusätzlich zum Gehalt engagieren wir uns im Bereich der Mitarbeitergesundheit und der beruflichen Altersvorsorge. Dieses hohe Niveau an Engagement und Verantwortung für unsere Mitarbeiter war immer wichtiger Bestandteil des Unternehmens und dies wird auch in Zukunft so bleiben.